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		<title>Das Geldrätsel: Bodensatztheorie - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Mumken am 22. Januar 2018 um 17:04 Uhr</title>
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Welcher Kunde möchte gern 10 % und mehr an Zinsen für einen Dispokredit bezahlen? Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht ein erheblicher Bodensatzes, der von den Banken zur Finanzierung langfristiger Kredite genutzt wird. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen größtenteils nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die Bankpraxis zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften in größerem Maßstab verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. Dieser kann eine Bank in die Insolvenz treiben, da aufgrund der &amp;quot;faulen&amp;quot; Aktienpakete die Bank keinen Kredit mehr auf dem Geldmarkt oder bei der Zentralbank erhält. Sie kann sich deshalb auch kein Bargeld mehr beschaffen und ist zahlungsunfähig. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen des Bankensystems und auch durch Zusagen der Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung Einlagensicherung]Wikipedia, Abruf 07.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ein solcher Bank Run dauerhaft vermieden werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Zahlungsmitteln, deren Besitz die Bank sich beim Giralgeld für &amp;quot;0&amp;quot; Tage gesichert hat, finanziert sie mehrjährige Kredite an Bankkunden. Eine Vorstellung, die auf den ersten Blick absurd erscheint. Guthaben auf Girokonten wie auch auf Tagesgeldkonten sind auf Sicht fällig, also täglich ohne Einhaltung von Kündigungsfristen. Die Beobachtung dieser Konten zeigt jedoch, dass ein erheblicher Anteil der Guthaben nicht täglich bewegt wird sondern sich ein konstanter Bodensatz bildet. Die Ansammlung von Guthaben auf den Girokonten wird jedoch von den Banken auch bewusst gefördert. Welcher Kunde möchte gern 10 % und mehr an Zinsen für einen Dispokredit bezahlen? Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht ein erheblicher Bodensatzes, der von den Banken zur Finanzierung langfristiger Kredite genutzt wird. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen größtenteils nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die Bankpraxis zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften in größerem Maßstab verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. Dieser kann eine Bank in die Insolvenz treiben, da aufgrund der &amp;quot;faulen&amp;quot; Aktienpakete die Bank keinen Kredit mehr auf dem Geldmarkt oder bei der Zentralbank erhält. Sie kann sich deshalb auch kein Bargeld mehr beschaffen und ist zahlungsunfähig. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen des Bankensystems und auch durch Zusagen der Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung Einlagensicherung]Wikipedia, Abruf 07.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ein solcher Bank Run dauerhaft vermieden werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Welcher Kunde möchte gern 10 % und mehr an Zinsen für einen Dispokredit bezahlen? Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht ein erheblicher Bodensatzes, der von den Banken zur Finanzierung langfristiger Kredite genutzt wird. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen größtenteils nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die Bankpraxis zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften in größerem Maßstab verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. Dieser kann eine Bank in die Insolvenz treiben, da aufgrund der &amp;quot;faulen&amp;quot; Aktienpakete die Bank keinen Kredit mehr auf dem Geldmarkt oder bei der Zentralbank erhält. Sie kann sich deshalb auch kein Bargeld mehr beschaffen und ist zahlungsunfähig. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen des Bankensystems und auch durch Zusagen der Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung Einlagensicherung]Wikipedia, Abruf 07.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ein solcher Bank Run dauerhaft vermieden werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Zahlungsmitteln, deren Besitz die Bank sich beim Giralgeld für &amp;quot;0&amp;quot; Tage gesichert hat, finanziert sie mehrjährige Kredite an Bankkunden. Eine Vorstellung, die auf den ersten Blick absurd erscheint. Guthaben auf Girokonten wie auch auf Tagesgeldkonten sind auf Sicht fällig, also täglich ohne Einhaltung von Kündigungsfristen. Die Beobachtung dieser Konten zeigt jedoch, dass ein erheblicher Anteil der Guthaben nicht täglich bewegt wird sondern sich ein konstanter Bodensatz bildet. Die Ansammlung von Guthaben auf den Girokonten wird jedoch von den Banken auch bewusst gefördert. Welcher Kunde möchte gern 10 % und mehr an Zinsen für einen Dispokredit bezahlen? Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht ein erheblicher Bodensatzes, der von den Banken zur Finanzierung langfristiger Kredite genutzt wird. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen größtenteils nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die Bankpraxis zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften in größerem Maßstab verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. Dieser kann eine Bank in die Insolvenz treiben, da aufgrund der &amp;quot;faulen&amp;quot; Aktienpakete die Bank keinen Kredit mehr auf dem Geldmarkt oder bei der Zentralbank erhält. Sie kann sich deshalb auch kein Bargeld mehr beschaffen und ist zahlungsunfähig. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen des Bankensystems und auch durch Zusagen der Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung Einlagensicherung]Wikipedia, Abruf 07.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ein solcher Bank Run dauerhaft vermieden werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Mumken</name></author>	</entry>

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		<title>Mumken am 20. September 2016 um 17:59 Uhr</title>
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Welcher Kunde möchte gern 10 % und mehr an Zinsen für einen Dispokredit bezahlen? Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht ein erheblicher Bodensatzes, der von den Banken zur Finanzierung langfristiger Kredite genutzt wird. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen größtenteils nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die Bankpraxis zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften in größerem Maßstab verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. Dieser kann eine Bank in die Insolvenz treiben, da aufgrund der &amp;quot;faulen&amp;quot; Aktienpakete die Bank keinen Kredit mehr auf dem Geldmarkt oder bei der Zentralbank erhält. Sie kann sich deshalb auch kein Bargeld mehr beschaffen und ist zahlungsunfähig. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen des Bankensystems und auch durch Zusagen der Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung Einlagensicherung]Wikipedia, Abruf 07.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ein solcher Bank Run dauerhaft vermieden werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Zahlungsmitteln, deren Besitz die Bank sich beim Giralgeld für &amp;quot;0&amp;quot; Tage gesichert hat, finanziert sie mehrjährige Kredite an Bankkunden. Eine Vorstellung, die auf den ersten Blick absurd erscheint. Guthaben auf Girokonten wie auch auf Tagesgeldkonten sind auf Sicht fällig, also täglich ohne Einhaltung von Kündigungsfristen. Die Beobachtung dieser Konten zeigt jedoch, dass ein erheblicher Anteil der Guthaben nicht täglich bewegt wird sondern sich ein konstanter Bodensatz bildet. Die Ansammlung von Guthaben auf den Girokonten wird jedoch von den Banken auch bewusst gefördert. Welcher Kunde möchte gern 10 % und mehr an Zinsen für einen Dispokredit bezahlen? Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht ein erheblicher Bodensatzes, der von den Banken zur Finanzierung langfristiger Kredite genutzt wird. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen größtenteils nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die Bankpraxis zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften in größerem Maßstab verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. 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		<author><name>Mumken</name></author>	</entry>

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		<title>Mumken am 20. September 2016 um 15:18 Uhr</title>
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				<updated>2016-09-20T15:18:31Z</updated>
		
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Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht ein erheblicher Bodensatzes, der von den Banken zur Finanzierung langfristiger Kredite genutzt wird. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen größtenteils nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Erfahrung &lt;/del&gt;zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. Dieser kann eine Bank in die Insolvenz treiben, da aufgrund der &amp;quot;faulen&amp;quot; Aktienpakete die Bank keinen Kredit mehr auf dem Geldmarkt oder bei der Zentralbank erhält. Sie kann sich deshalb auch kein Bargeld mehr beschaffen und ist zahlungsunfähig. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen des Bankensystems &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;oder aber &lt;/del&gt;durch Zusagen der Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung Einlagensicherung]Wikipedia, Abruf 07.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ein solcher Bank Run dauerhaft vermieden werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Zahlungsmitteln, deren Besitz die Bank sich beim Giralgeld für &amp;quot;0&amp;quot; Tage gesichert hat, finanziert sie mehrjährige Kredite an Bankkunden. Eine Vorstellung, die auf den ersten Blick absurd erscheint. Guthaben auf Girokonten wie auch auf Tagesgeldkonten sind auf Sicht fällig, also täglich ohne Einhaltung von Kündigungsfristen. Die Beobachtung dieser Konten zeigt jedoch, dass ein erheblicher Anteil der Guthaben nicht täglich bewegt wird sondern sich ein konstanter Bodensatz bildet. Die Ansammlung von Guthaben auf den Girokonten wird jedoch von den Banken auch bewusst gefördert. Welcher Kunde möchte gern 10 % und mehr an Zinsen für einen Dispokredit bezahlen? Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht ein erheblicher Bodensatzes, der von den Banken zur Finanzierung langfristiger Kredite genutzt wird. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen größtenteils nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Bankpraxis &lt;/ins&gt;zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;in größerem Maßstab &lt;/ins&gt;verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. Dieser kann eine Bank in die Insolvenz treiben, da aufgrund der &amp;quot;faulen&amp;quot; Aktienpakete die Bank keinen Kredit mehr auf dem Geldmarkt oder bei der Zentralbank erhält. Sie kann sich deshalb auch kein Bargeld mehr beschaffen und ist zahlungsunfähig. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen des Bankensystems &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;und auch &lt;/ins&gt;durch Zusagen der Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung Einlagensicherung]Wikipedia, Abruf 07.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ein solcher Bank Run dauerhaft vermieden werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Mumken</name></author>	</entry>

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		<title>Mumken am 20. September 2016 um 09:31 Uhr</title>
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				<updated>2016-09-20T09:31:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; | Autor=Markus Böhme&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Mumken</name></author>	</entry>

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		<title>Mumken am 19. September 2016 um 18:37 Uhr</title>
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				<updated>2016-09-19T18:37:26Z</updated>
		
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		<author><name>Mumken</name></author>	</entry>

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		<title>Mumken am 17. September 2016 um 05:00 Uhr</title>
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		<author><name>Mumken</name></author>	</entry>

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		<title>Mumken am 7. September 2016 um 21:02 Uhr</title>
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Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht durch die Nutzung des Bodensatzes eine Fristentransformation beachtlichen Ausmaßes. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. Dieser kann eine Bank in die Insolvenz treiben, da aufgrund der &amp;quot;faulen&amp;quot; Aktienpakete die Bank keinen Kredit mehr bei der Zentralbank oder auf dem Geldmarkt erhält. Sie kann sich deshalb auch kein Bargeld mehr beschaffen und ist zahlungsunfähig. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen des Bankensystems oder aber durch Zusagen der Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung Einlagensicherung]Wikipedia, Abruf 07.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ein solcher Bank Run dauerhaft vermieden werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Welche Bedeutung hat die Bodensatztheorie für die [[Das Geldrätsel: Fristenspekulation|Fristentransformation]]? Sie stellt den höchsten Grad der Fristentransformation dar. Mit Zahlungsmitteln, deren Besitz die Bank sich beim Giralgeld nur für &amp;quot;0&amp;quot; Tage gesichert hat, finanziert sie mehrjährige Kredite an Bankkunden. Eine Vorstellung, die auf den ersten Blick absurd erscheint, aber durch das praktische tägliche Bankgeschäft bestätigt wird. Die Ansammlung von Guthaben auf den Girokonten wird jedoch von den Banken auch bewusst gefördert. Welcher Kunde möchte gern 10 % und mehr an Zinsen für einen Dispokredit bezahlen? Dann doch lieber ein positiver Kontostand, wenn auch mit 0 % Guthabenzinsen. Diese Zinsspreizung förderte das Anwachsen des Bodensatzes erheblich. Auch bei den kurzfristigen Spareinlagen, welche wiederholt verlängert oder neu angelegt werden, entsteht durch die Nutzung des Bodensatzes eine Fristentransformation beachtlichen Ausmaßes. Aus dem Schaubild zum [[Das Geldrätsel: Refinanzierung#Refinanzierungsmix|Refinanzierungsmix]] [[Datei:Konsolidierte Bilanz 06 2014.png|rechts|400px]]geht hervor, dass im Bankendurchschnitt ein Anteil von 42 % an der Passivseite der Bankbilanzen auf die Einlagenarten &amp;quot;Sichteinlagen, Termineinlagen und Spareinlagen&amp;quot; entfällt. Die Bank spekuliert darauf, dass diese Einlagen nicht zum vertraglich zugesicherten Zahlungstermin von ihren Kunden in Anspruch genommen werden, sondern die Kunden diese Zahlungsmittel weiter im Besitz der Bank belassen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Annahme im Regelbetrieb einer Bank auch immer zutrifft. Erst wenn das Vertrauen in die Bank schwindet, weil sie sich zum Beispiel mit Aktiengeschäften verspekuliert hat, kommt es zu einem Bank Run. Dieser kann eine Bank in die Insolvenz treiben, da aufgrund der &amp;quot;faulen&amp;quot; Aktienpakete die Bank keinen Kredit mehr bei der Zentralbank oder auf dem Geldmarkt erhält. Sie kann sich deshalb auch kein Bargeld mehr beschaffen und ist zahlungsunfähig. Durch verschiedene Sicherungsmaßnahmen des Bankensystems oder aber durch Zusagen der Regierung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Einlagensicherung Einlagensicherung]Wikipedia, Abruf 07.09.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ein solcher Bank Run dauerhaft vermieden werden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Mumken</name></author>	</entry>

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