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Politik / Re: Personalentscheidungen von Schäble und Gabriel
« Letzter Beitrag von HannsGschaft am 12. Januar 2014, 20:39:18 »
Das hat Herr Flassbeck mal wieder treffend beschrieben. Seine Darstellung der Fakten ist einfach köstlich.
So nebenbei könnte man den Eindruck bekommen, die Damen und Herren Minister/in unterstellen den dauerhaften Mitarbeitern der Fachministerien die gleiche Unwissenheit, die sie selbst zur Schau stellen. Wie sonst ist zu erklären, daß sie sich die Studien für ihre Entscheidungsgrundlagen für teures Geld von externen "Experten" erstellen lassen? Ein Schelm würde jetzt behaupten: Diese Studien stammen aus der Feder von Lobbyisten  ;)
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Politik / Personalentscheidungen von Schäble und Gabriel
« Letzter Beitrag von Mumken am 11. Januar 2014, 08:17:32 »
"Schäubles und Gabriels Personalentscheidungen: Offensichtlich kein Interesse an der Volkswirtschaft, obwohl genau das nötig wäre"
meint Heiner Flassbeck.

http://www.flassbeck-economics.de/schaeubles-und-gabriels-personalentscheidungen-offensichtlich-kein-interesse-an-der-volkswirtschaft-obwohl-genau-das-noetig-waere/

Heiner Flassbeck verkennt, dass ein  fundiertes Fachwissen vielfach die Freiheitsräume eines Vortragenden erheblich einschränkt. Habe ich keine Ahnung von einer Materie, kann ich mich doch viel freier dazu äußern, ohne durch lästiges Fachwissen behindert zu sein. Rhetorik ersetzt Wissen ;).

Grüße
Rudi
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Wirtschaft / Re: Zur Lösung der Weltwirtschafts- und Klimakrise
« Letzter Beitrag von Mumken am 06. Januar 2014, 22:56:41 »
Hallo Halil,

den von Dir verlinkten Beitrag habe ich mir angesehen und bin fast sprachlos. Der größte Schuldner der Welt, und dazu zähle ich die USA mit einem ihrer Sprachorgane dem IWF befinden darüber, wie andere Staaten ihre Schuldenprobleme lösen sollen.
Wer die Macht hat bestimmt .........

"Wer ist kreditwürdig?
Die Amis, denn die haben eine Armee und kommen sich das sonst HOLEN."

Volker Pispers - Staatsverschuldung


Grüße
Rudi

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Wirtschaft / Re: Zur Lösung der Weltwirtschafts- und Klimakrise
« Letzter Beitrag von Halil am 05. Januar 2014, 17:18:12 »
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Wirtschaft / Re: Lösung der Klimakrise im Rahmen der Zusammenbruchskrise des Kapitalismus
« Letzter Beitrag von Mumken am 02. Januar 2014, 09:57:02 »
Hallo Halil,

danke für den Link mit dem etwas anderen Verständnis zum Urheber der heutigen Krise.  Nicht die Geschäftsbanken tragen irgendwelche Schuld sondern alleine die Zentralkbanken.

Zitat
Wenn man diese Optionen mit den bereits getroffenen Weichenstellungen auf EU-Ebene vergleicht, fällt es nicht schwer, einen Masterplan zu erkennen. Die Finanz-Eliten, die in Europa den Kurs bestimmen – IWF, EZB und EU, in Griechenland, Portugal und Irland unter den Begriff „Troika“ bekannt – werden, wie Bagus meint, den Super-Crash verhindern – nämlich das Ende des Monopols der Papiergeld-Schöpfung.

Zitat
Der deutsch-spanische Ökonom Philipp Bagus schreibt in einem aufschlussreichen Beitrag für das Ludwig-Mises-Institut, dass ein Staatsbankrott zu „Verlusten bei Banken und Versicherungen“ führen würde, „die die Ersparnisse ihrer Kunden in Staatsanleihen investiert haben“.

Mit einer Goldwährung wäre das nicht passiert. Politik und Zentralbanken sollten sich aus dem Geldgeschäft raushalten und die "Privaten" das Ganze richten lassen. Schon sind unsere Probleme gelöst und das Eigentum der Vermögenden erhält den ihm zustehenden Stellenwert in unserer Gesellschaft. Nämlich ganz oben. Soweit meine Einschätzung zum Artikel und dem "Ludwig-Mises-Institut".

Beste Grüße
Rudi
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Wirtschaft / Re: Lösung der Klimakrise im Rahmen der Zusammenbruchskrise des Kapitalismus
« Letzter Beitrag von Halil am 01. Januar 2014, 17:01:48 »
Prognose 2014: Die legale Enteignung kommt

Die globale Schulden-Krise wird sich 2014 ihrer „Lösung“ nähern: Steuerzahler, Sparer und Vermögenswerte werden zur Reduzierung der Überschuldung und zur Stabilisierung der Währung ausgebeutet werden. Die Enteignung wird vollständig legal erfolgen. Die ersten Anzeichen für diesen Trend waren im Jahr 2013 deutlich zu erkennen. Die Weichen für den Zugriff sind gestellt.

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/12/58216/
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Wirtschaft / Re:Lösung der Klimakrise im Rahmen der Zusammenbruchskrise des Kapitalismus
« Letzter Beitrag von Mumken am 30. Dezember 2013, 23:00:47 »
Zum unten gezeigten Diagramm ein aktueller Vortrag von Michael Hartmann, aufgenommen im Rahmen der Reichtumskonferenz am 27.11.2013. Wie ticken die Eliten? Ein eindrucksvoller Beitrag zum Verständnis der bestehenden Vermögensverteilung.

#Reichtum2013: "Rechtfertigung von Reichtum und Macht" - Keynote von Michael Hartmann



Ich habe die Nettovermögensverteilungskurve für Deutschland schon einmal angeführt:


Aus Wikipedia,  Datei:Verm%C3%B6gensverteilung_Deutschland_2002_und_2007.svg, Lizenz: gemeinfrei, Autor: Wikipedia/Bundeszentrale für politische Bildung


Nach dieser Kurve besitzt das letzte Zehntel der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland 61 Prozent des Nettovermögens. Mein Vorschlag läuft darauf hinaus, etwa 40 Prozent des Volksvermögens ( 6,5 Billionen € x 0,4 = 2,6 Billionen € ) von dieser Vermögensklasse abzuziehen und zum Begleichen der Staats- und Auslandsschulden zu verwenden.
...........



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Nachhaltige Energie / Re: Anmerkungen zu Beiträgen "Nachhaltige Energie"
« Letzter Beitrag von HannsGschaft am 28. Dezember 2013, 22:13:16 »
Zum Thema "Erneuerbare Energie" und dem propagierten Ziel der Energiewende.

Alle Medienartikel und dokumentierten TV-Beiträge gehen von einer Stromversorgung unseres Landes von 80-100% durch sogenannte "Erneuerbare" im Jahr 2050 aus.

Wir haben derzeit unter dieser Bezeichnung rund 70 Gigawatt installierte Nennleistung. Das entspräche etwa 90% des durchschnittlichen Tagesbedarfes von 76 GWh (Sommer weniger, Winter mehr) wenn diese Leistung auch tatsächlich Stunde für Stunde über 365 Tage erbracht würde.

Fangen wir bei den verfügbaren grundlastfähigen "erneuerbaren" Kraftwerken mit ihren 5 GWh Dauerleistung an.

Laufwasserkraftwerke: Sind in Deutschland weitgehend ausgereizt. Es sind kaum noch geeignete Fluß- und Bachläufe vorhanden. Und wenn, dann nur unter Missachtung unserer hochgelobten Naturschutzgesetze.

Geothermie: Man ist weiterhin auf der Suche nach geeigneten Stellen mit entsprechenden Temperaturen in Tiefen von 2-4 Tausend Metern. Die ertragversprechendsten Gebiete befinden siche leider in tektonisch kritischen Zonen. Eine Probebohrung am "Oberrheingraben" hat die Warnung von Geologen bestätigt. Es gab ein Erdbeben noch bevor die Bohrarbeiten abgeschloßen waren. Der Wasserkreislauf wurde dann nicht mehr getestet. Weitläufige Geothermie ohne Tiefenbohrung also bestenfalls zu Heizzwecken mit Hilfe von Wärmepumpen. Aber dazu benötigt man auch wieder Strom.

Biomasseheizkraftwerke: In der kälteren Jahreshälfte in ländlicher Umgebung ideal für Wärme und Strom. Ein 1MW-Kraftwerk im Dauerbetrieb von 4000 Stunden/Jahr muß mit dem Ertrag von 400-600 Hektar land- und/oder forstwirtschaftlicher Fläche gefüttert werden.

Pumpspeicherkraftwerke sind NICHT grundlastfähig. Sie wurden bisher zum Ausgleich von regionalen Verbrauchsspitzen (täglich Mittags und Abends) eingesetzt und mit dem Stromüberschuß der herkömmlichen Kraftwerke (nachts 0:00 bis 6:00 Uhr) wieder gefüllt. Die vorhandenen PSW könnten ganz Deutschland gerade einmal 30 Minuten mit Strom versorgen. Ein weiterer Ausbau erfordert neben der geeigneten Geographie auch Wasser und das Einverständnis von Umwelt- und Naturschutzverbänden. Das dürfte schwierig werden.

Wind und Photovoltaik: Nach installierter Leistung von derzeit rund 65 GW könnten sie tatsächlich unsere Stromversorgung decken, wenn nicht hinter den GW das "h" fehlen würde. Das heißt, diese Spitzenleistung erreichen sie nur, wenn im Hochsommer bei strahlend blauem Himmel um die Mittagszeit ein heftiger Sturm bläst. Höchst selten der Fall.
Auch eine Vervielfachung der Kapazität bringt uns nicht weiter. Nachts scheint keine Sonne, und Schwachwind oder gar totale Flauten über mehrere Tage/Wochen sind keine Seltenheit.
Bei der Volatilität von Wind und Sonne brauchen wir also schnell regelbare Gaskraftwerke, die im Extremfall innerhalb von wenigen Minuten von 50% auf 100% Leistung hochgefahren und auch wieder runtergefahren werden können. Das geht gewaltig auf's Material und Putin als Gaslieferant freut sich natürlich.

Übrigens, wer's nicht glaubt sollte mal bei der EEX nachsehen. Die tatsächliche Leistung unserer Wind-Sonne-Kraftwerke schwankt deutschlandweit zwischen 600 Megawatt und 35 Gigawatt. Und das noch nicht einmal Bedarfsorientiert. Wir müßen also einen kompletten komerziellen Kraftwerkspark (nicht unbedingt Atom) paralell laufen lassen.
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Das Geldrätsel / Friedrich A. Lutz
« Letzter Beitrag von Mumken am 18. Dezember 2013, 08:11:54 »
Die Theorie der "multiple Giralgeldschöpfung" wird auch von Friedrich A. Lutz bereits 1970 angegriffen. Die von Phillips getroffenen Annahmen hält er für unrealistisch.

Einige Aussagen aus seinem Aufsatz "Geldschaffung durch die Banken" mit Erläuterungen können unter

http://www.um-bruch.net/uwiki/index.php/Friedrich_A._Lutz

nachgelesen werden.

Beste Grüße
Rudi
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Das Geldrätsel / Helmut Creutz
« Letzter Beitrag von Mumken am 16. Dezember 2013, 09:49:10 »
In die Reihe der Befürworter einer "orthodoxen Kredittheorie" lässt sich nach Phillips und Scheytt auch Helmut Creutz einordnen.

Einige Merksätze:
  • "Die Banken nehmen und geben Kredit" und sie können "nicht mehr Kredit geben als sie selbst empfangen haben"
  • „Verleihen kann man immer nur etwas, was bereits da ist.
  • „So kann die Menge des Brotes nur durch Arbeitsleistungen der Bürger vermehrt werden und die Menge übertragbarer Guthaben nur durch Bargeldeinzahlungen bei der Bank.“
belegen diese Zuordnung recht eindeutig.

Die, seinem Werk "Das Geldsyndrom" zugrunde liegende "orthodoxe Kredittheorie", reichert er mit Elementen der "modernen Kredittheorie" an. Die dadurch entstehenden Widersprüche werden nicht erwähnt und demzufolge auch nicht aufgelöst.

Die Schöpfung von zusätzlichen, kaufkraftwirksamen Zahlungsmitteln wird von Creutz beschrieben, jedoch nicht als Geldschöpfung erkannt. Er bezeichnet sie stattdessen als "Rückzahlung von überflüssigem Bargeld an die Zentralbank" oder aber als "Erhöhung der Kreditgewährungsmöglichkeiten der Banken" und damit eine "Effektivitätssteigerung in der Geldnutzung"

Weiter:
http://www.um-bruch.net/uwiki/index.php/Helmut_Creutz:_Versteckte_Geldsch%C3%B6pfung

Grundlagen zur "orthodoxen Kredittheorie" sind unter
http://www.um-bruch.net/uwiki/index.php/Helmut_Creutz:_Orthodoxe_Kredittheorie
zusammengefasst.

Beste Grüße
Rudi :)
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