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Wirtschaft / Re: Zur Lösung der Weltwirtschafts- und Klimakrise
« am: 23. Mai 2013, 10:33:04 »
Hallo Halil,
beim Thema "Belegschaftseigentum", einem Beitrag über ein konkretes, gelebtes Beispiel aus Spanien, erscheint es mir bemerkenswert, dass dieser Betrieb mit seiner sozialen Ausrichtung in unserem Wirtschaftssystem überstehen kann. Gewerkschaftseigenen Betrieben in Deutschland wird immer nachgesagt, dass sie ihre Betriebe genauso rigorose führen wie die von ihnen bekämpften Industriebetriebe. Eine besondere soziale Verpflichtung für die Mitarbeiter in ihren Betrieben sei nicht erkennbar. Als Begründung für dieses Verhalten wird dann der Wettbewerbsdruck angeführt.
Eine interessante Seite zur Vermögensverteilung mit Erhard Glötzl (* 21. März 1948 in Wels, ein österreichischer Mathematiker, Chemiker und Ökonom sowie ehemaliger Vorstandsdirektor der Linz AG i.R.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Erhard_Gl%C3%B6tzl
Auch er reduziert im Endefekt die derzeitigen Finanzprobleme auf eine ungleiche Vermögensverteilung, welche es zu beseitigen gilt.
http://pi.gerhardmarold.com/?s=gl%C3%B6tzl&searchsubmit=
Dieser Erkenntnis kann ich nur zustimmen.
Viele Grüße aus der Eifel
Rudi
beim Thema "Belegschaftseigentum", einem Beitrag über ein konkretes, gelebtes Beispiel aus Spanien, erscheint es mir bemerkenswert, dass dieser Betrieb mit seiner sozialen Ausrichtung in unserem Wirtschaftssystem überstehen kann. Gewerkschaftseigenen Betrieben in Deutschland wird immer nachgesagt, dass sie ihre Betriebe genauso rigorose führen wie die von ihnen bekämpften Industriebetriebe. Eine besondere soziale Verpflichtung für die Mitarbeiter in ihren Betrieben sei nicht erkennbar. Als Begründung für dieses Verhalten wird dann der Wettbewerbsdruck angeführt.
Eine interessante Seite zur Vermögensverteilung mit Erhard Glötzl (* 21. März 1948 in Wels, ein österreichischer Mathematiker, Chemiker und Ökonom sowie ehemaliger Vorstandsdirektor der Linz AG i.R.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Erhard_Gl%C3%B6tzl
Auch er reduziert im Endefekt die derzeitigen Finanzprobleme auf eine ungleiche Vermögensverteilung, welche es zu beseitigen gilt.
http://pi.gerhardmarold.com/?s=gl%C3%B6tzl&searchsubmit=
Zitat
6. Werden bestehende Güter umverteilt, entsteht der Gewinn des einen immer nur durch den gleichzeitigen Verlust eines anderen. Die Urformen dieser Umverteilungsgewinne sind: Raub und Diebstahl. Wegen ihrer verheerenden Auswirkungen auf die gesellschaftliche Stabilität sind die Urformen der Umverteilungsgewinne gesellschaftlich geächtet und gesetzlich verboten.
7. Die modernen Mechanismen der Umverteilungsgewinne sind noch nicht in diesem Sinn als Umverteilungsgewinne erkannt und daher noch nicht gesellschaftlich geächtet.
Dieser Erkenntnis kann ich nur zustimmen.
Viele Grüße aus der Eifel
Rudi

Sollte ich tatsächlich daneben liegen, wäre es nett, wenn mich jemand darauf aufmerksam machen könnte. 
Möglicherweise siehst Du das jedoch ganz anders.